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    Remifemin Plus Filmtabletten

    Abbildung ähnlich
    Remifemin Plus Filmtabletten
    PZN 04930523 (100 St)




    nur 15,79 €

    [Inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten]
    Rechtlicher Hinweis:
    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

    Hersteller

    Hersteller:
    Schaper & Brümmer GmbH u. Co. KG
    Bahnhofstr. 35
    38259 Salzgitter

    Telefon: 05341/307-0
    Fax: 05341/307-124

    Artikelinformationen

    Zusammensetzung

    Wirkstoffe:
    1 Filmtablette enthält:
    Hyperici herb. extr. sicc. (Trockenextrakt aus Johanniskraut)
    entsprechend Gesamthypericin (standard.)
    = 0,25 mg
    und
    Cimicifugae rhiz. extr. sicc. (Trockenextrakt aus Cimicifugawurzelstock)
    entsprechend Triterpenglykoside
    berechnet als 27-Deoxyactein (standard.)
    = 1,0mg
    Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:
    Enthält Lactose, die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Fachinformation unter 6.1. .1


    Mikrokristalline Cellulose, Glycerolalkonat, Glycerolbehenat, Kartoffelstärke, Lactose, Macrogol MW = 6000, Magnesiumstearat, Methylhydroxypropylcellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Indigotin E 132, Eisenoxid E 172

    Anwendung

    Beschwerden im Klimakterium wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, depressive Verstimmungszustände und psychovegetative Störungen wie Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angst und/oder nervöse Unruhe, prämenstruelle psychovegetative Beschwerden.

    Gegenanzeigen

    Remifemin® plus darf nicht angewendet werden bei Patientinnen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, welche einen der folgenden Arzneistoffe bzw. einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthalten:
    a) Immunsuppressiva
    - Ciclosporin
    - Tacrolimus zur innerlichen Anwendung
    b) Anti-HIV-Arzneimittel
    - Proteinase-Inhibitoren wie Indinavir und Fosamprenavir
    c) Zytostatika wie
    - Irinotecan
    d) Antikoagulanzien
    - Warfarin
    Außerdem darf Remifemin® plus nicht angewendet werden
    e) bei Überempfindlichkeit gegen Cimicifugawurzelstock, Johanniskraut oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

    Schwangerschaft

    Schwangerschaft
    Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Remifemin® plus in der Schwangerschaft vor. Remifemin® plus sollte daher in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
    Stillzeit
    Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Remifemin® plus in der Stillzeit vor. Remifemin® plus sollte daher in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
    Fertilität
    Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung eine wirksame nicht hormonelle Verhütungsmethode in Betracht ziehen, vergleiche Abschnitt 4.4.

    Nebenwirkungen

    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

    sehr häufig:≥ 1/10
    häufig:≥ 1/100 bis < 1/10
    gelegentlich:≥ 1/1.000 bis < 1/100
    selten:≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
    sehr selten:< 1/10.000
    nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    Mögliche Nebenwirkungen:
    selten:- Magen-Darm-Beschwerden (dyspeptische Beschwerden, Durchfall)
    - Allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag)
    Häufigkeit nicht bekannt:- Fälle von Leberschädigungen bei der Anwendung von Cimicifugahaltigen Arzneimitteln
    - Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen)
    - Gesichts- oder periphere Ödeme
    - Gewichtszunahme
    - Sonnenbrand-ähnliche Reaktion der Haut vor allem bei hellhäutigen Personen nach starker UV-Bestrahlung ohne ausreichenden Sonnenschutz
    - Müdigkeit oder Unruhe
    In der Gebrauchsinformation wird die Patientin darauf hingewiesen, beim Auftreten
    von Nebenwirkungen das Arzneimittel abzusetzen und den Arzt aufzusuchen.
    Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

    Wechselwirkungen

    Zubereitungen aus Johanniskraut induzieren die Aktivität von CYP3A4, CYP2C9, CYP2C19 und p-Glykoprotein. Hiervon sind die bereits unter 4.3 aufgeführten Arzneistoffe betroffen.
    Remifemin® plus kann darüber hinaus mit zahlreichen anderen Arzneistoffen in dem Sinne interagieren, dass es die Plasmakonzentration dieser Stoffe senkt und dadurch deren Wirksamkeit abschwächt (s. Fachinformation, Abschnitt 5.2). Zu diesen Arzneimitteln gehören insbesondere folgende Arzneimittel:
    - Digoxin
    - Simvastatin
    - Fexofenadin
    - Benzodiazepine
    - Methadon
    - hormonelle Kontrazeptiva, außerdem
    - Trizyklische Antidepressiva wie - Amitriptylin
    Remifemin® plus kann die Serotoninkonzentration im ZNS heraufsetzen und damit serotonerge Effekte (wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) verstärken, wenn es mit den folgenden Arzneistoffen kombiniert wird (s. Fachinformation, Abschnitt 5.1):
    andere Antidepressiva vom SRI- bzw. SSRI-Typ wie:
    • Paroxetin
    • Sertralin
    sowie
    • Buspiron und
    • Triptane.
    Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.8).

    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

    Die Anwendung von Remifemin® plus bei Patientinnen mit einer bestehenden oder früheren Lebererkrankung sollte nur mit Vorsicht erfolgen, vgl. 4.8 „Nebenwirkungen".
    Patientinnen sollten die Einnahme von Remifemin® plus sofort beenden, wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Ikterus, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit).
    Patientinnen, die wegen Brustkrebs oder anderer hormonabhängiger Tumore in Behandlung sind oder waren, sollten Zubereitungen aus Cimicifuga nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen (siehe hierzu Abschnitt 5.3 „Präklinische Daten zur Sicherheit").
    Bei Störungen bzw. Wiederauftreten der Regelblutung sowie bei anhaltenden unklaren oder neu auftretenden anderen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    Die gleichzeitige Einnahme von Östrogenen sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen.
    Vor der Anwendung eines Hypericum-Präparates sind die Art der Interaktion und die Konsequenzen wie folgt zu bedenken (s. auch Fachinformation, Abschnitt 4.5):
    I) Pharmakokinetisch-antagonistische Wechselwirkung mit verminderter Wirkung von
    - Digoxin
    - Simvastatin
    - Amitryptilin
    - Fexofenadin
    - Benzodiazepinen
    - Methadon
    - Hormonellen Kontrazeptiva
    II) Pharmakodynamisch-synergistische Wechselwirkung mit Wirkungsverstärkung
    Antidepressiva vom SRI- bzw. SSRI-Typ wie
    - Paroxetin
    - Sertralin
    sowie
    - Buspiron und
    - Triptane
    Eine gleichzeitige Anwendung von Remifemin® plus sollte nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung wegen des möglichen Auftretens eines Serotoninsyndroms mit Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit oder Verwirrtheit erfolgen.
    Bei Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva anwenden und gleichzeitig Remifemin® plus einnehmen, können Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung (s. Fachinformation, Abschnitt 4.5) auftreten; die Sicherheit der hormonellen Empfängnisverhütung kann herabgesetzt sein, so dass zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen ergriffen werden sollten.
    Vor geplanten operativen Eingriffen mit Voll- oder Teilnarkose sollten mögliche Wechselwirkungen mit verwendeten Präparaten identifiziert werden. Falls erforderlich sollte Remifemin® plus abgesetzt werden. Nach dem Absetzen normalisieren sich die veränderten Enzymaktivitäten innerhalb einer Woche.
    Während der Anwendung von Remifemin® plus sollte übermäßige Exposition an UV-Strahlen vermieden werden.
    Patientinnen mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Remifemin® plus nicht einnehmen.

    Dosierung

    2-mal täglich 1 Filmtablette, bei Bedarf 2-mal täglich 2 Filmtabletten.
    Aufgrund der Indikation ist eine Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und Männern nicht vorgesehen.
    Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.
    Die Filmtabletten werden morgens und abends unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten.
    Die Wirkung von Remifemin® plus tritt nicht sofort ein. Erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 bis 4 Wochen Behandlung. Es empfiehlt sich, das Präparat über mehrere Monate einzunehmen, jedoch ohne ärztlichen Rat nicht länger als 6 Monate. Bestehen die psychischen Wechseljahresbeschwerden nach 6 Wochen unverändert fort, sollte ebenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

    Andere Packungsgrößen

    Remifemin Plus Filmtabletten
    PZN 04930517 (60 St)
    11,89 €
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    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    2 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.
    3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
    4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
    5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
    Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

    6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
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