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    Vitamin B12 Depot Injektopas 1500 µg Ampullen

    Abbildung ähnlich
    Vitamin B12 Depot Injektopas 1500 µg Ampullen
    PZN 07568672 (10X1 ml)




    nur 14,04 €

    (100ml = 140,40 €)
    [Inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten]
    Rechtlicher Hinweis:
    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

    Hersteller

    Hersteller:
    Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
    Schiffenberger Weg 55
    35394 Giessen

    Telefon: 0641/7960-0
    Fax: 0641/7960-109

    Artikelinformationen

    Fachinformation



    PASCOE
    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg

    

    1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg
    Wirkstoff: Hydroxocobalaminacetat 1500 μg pro ml Injektionslösung

    2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

    1 Ampulle mit 1 ml Injektionslösung enthält 1500 μg Hydroxocobalaminacetat.
    Hinweis:
    Hydroxocobalaminacetat gehört zur Gruppe der Stoffe, die zusammenfassend als "Vitamin B12" bezeichnet werden.
    Sonstiger Bestandteil: Natriumchlorid.
    Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

    3. DARREICHUNGSFORM

    Injektionslösung

    4. KLINISCHE ANGABEN



    4.1 Anwendungsgebiete

    Vitamin-B12-Mangel, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.
    Vitamin-B12-Mangel kann sich in folgenden Krankheitsbildern äußern:
    - hyperchromer makrozytärer Megaloblastenanämie (Perniciosa, Biermer-Anämie, Addison-Anämie).
    - funikulärer Spinalerkrankung.

    Ein labordiagnostisch gesicherter Vitamin-B12 -Mangel kann auftreten bei:
    - Jahrelanger Mangel- und Fehlernährung (z.B. durch streng vegetarische Kost).
    - Malabsorption durch
    - ungenügende Produktion von Intrinsic factor,
    - Erkrankungen im Endabschnitt des Ileums, z.B. Sprue,
    - Fischbandwurmbefall oder
    - Blind-loop-Syndrom. Angeborenen Vitamin-B12-Transportstörungen.

    4.2 Dosierung und Art der Anwendung

    Dosierung:
    Zu Beginn der Behandlung wird in den ersten Wochen nach Diagnosestellung 1 Ampulle Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg zweimal pro Woche verabreicht (entsprechend 3000 μg Hydroxocobalaminacetat).
    Bei nachgewiesener Vitamin-B12-Aufnahmestörung im Darm werden anschließend 100 μg Cyanocobalamin/Hydroxocobalamin/Hydroxocobalaminacetat einmal im Monat verabreicht.
    Art der Anwendung:
    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg wird in der Regel intramuskulär verabreicht. Es kann aber auch langsam intravenös oder subkutan gegeben werden.
    Dauer der Anwendung:
    Bei guter Verträglichkeit ist die Dauer der Anwendung nicht begrenzt. Bei nachgewiesener Vitamin-B12-Aufnahmestörung im Darm wird Vitamin B12 in der Regel lebenslang substituiert.

    4.3 Gegenanzeigen

    Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen einen der in Abschnitt 6.1. genannten sonstigen Bestandteile.

    4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg, enthält Natrium, je 1 ml Injektionslösung 9 mg Natriumchlorid, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium, d.h. praktisch natriumfrei.

    4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

    Bisher keine bekannt.

    4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

    Die empfohlene tägliche Vitamin-B12-Zufuhr in Schwangerschaft und Stillzeit beträgt 4 μg. Nach den bisherigen Erfahrungen haben höhere Dosen keine nachteiligen Auswirkungen auf den Feten.
    Vitamin B12 wird in die Muttermilch ausgeschieden.
    Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor.

    4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

    4.8 Nebenwirkungen

    In Einzelfällen wurden Akne, ekzematöse und urtikarielle Arzneimittelreaktionen sowie anaphylaktische bzw. anaphylaktoide Reaktionen beobachtet.

    Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

    4.9 Überdosierung

    Vitamin B12 hat eine große therapeutische Breite. Vergiftungen oder Überdosierungserscheinungen sind nicht bekannt.

    5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN



    5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

    Pharmakotherapeutische Gruppe: Blut und blutbildende Organe, Antianaemikum, Vitamin B12 und Derivate
    ATC-Code: B03BA
    Vitamin B12 ist als Bestandteil der prosthetischen Gruppen der Methylmalonyl-CoA-Isomerase für die Umwandlung der Propionsäure in Bernsteinsäure notwendig. Weiterhin ist Vitamin B12 neben Folsäure an der Neubildung labiler Methylgruppen beteiligt, die durch Transmethylierungsprozesse auf andere Methylakzeptoren übertragen werden. Das Vitamin nimmt dabei auf die Nukleinsäuresynthese Einfluss, insbesondere bei der Hämatopoese und anderen Zellreifungsvorgängen im Körper.

    Vorkommen und Bedarfsdeckung

    Zu therapeutischen Zwecken wird Vitamin B12 in Form von Cyanocobalamin, Hydroxocobalamin und Hydroxocobalaminacetat angewendet. Diese beiden Formen stellen "Prodrugs" dar, die im Organismus in die wirksamen Formen Methyl- und 5-Adenosylcobalamin überfuhrt werden. Der Mensch ist nicht in der Lage, Vitamin B12 selbst zu synthetisieren, und muss sich das Vitamin mit der Nahrung zuführen. Als Vitamin-B12-haltige Produkte sind Leber, Niere, Herz, Fisch, Austern, Milch, Eigelb und Muskelfleisch bekannt.
    Die Resorption von Vitamin B12 erfolgt überwiegend im Dünndarm, jedoch nur, wenn das Vitamin zuvor mit dem im Magen gebildeten Intrinsic factor, einem Glykoprotein, eine Verbindung eingegangen ist. Nur die Vitamin-B12-Menge wird im Körper retiniert, die zur täglichen Bedarfsdeckung notwendig ist und etwa 1 μg beträgt.

    Mangelerscheinungen

    Eine jahrelang dauernde verminderte oder fehlende Vitamin-B12-Resorption fuhrt zu Mangelerscheinungen, wenn der Plasmaspiegel unterhalb 200 pg/ml fällt. Hämatologisch finden sich Blutbildveränderungen in Form einer megaloblastären Anämie. Neurologisch manifestieren sich Ausfalle am peripheren und zentralen Nervensystem. Zeichen der Polyneuropathie können mit Läsionen der langen Rückenmarksbahnen und psychischen Störungen kombiniert sein. Bei Mangelerscheinungen treten meist uncharakteristische Symptome auf, z.B. Müdigkeit und Blässe, Kribbeln in Händen und Füßen, Gangunsicherheit und verminderte körperliche Belastbarkeit.

    5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

    Die Vitamin-B12-Resorption erfolgt über zwei Wege:
    1. Vitamin B12 wird im Dünndarm aktiv in der an den Intrinsic factor gebundenen Form resorbiert. Der Transport des Vitamins B12 zum Gewebe erfolgt durch Anlagerung an Transcobalamine, Substanzen aus der Reihe der Plasma-Beta-Globuline.
    2. Unabhängig von Intrinsic factor kann das Vitamin auch durch passive Diffusion über den Magen-Darm-Trakt oder Schleimhäute in den Blutstrom gelangen. Von oral angebotenen Mengen gelangen jedoch nicht mehr als 1 bis 3 % ins Blut.
    Untersuchungen an Gesunden ergaben, daß von oralen Dosen (größer als 5 μg) über den Intrinsic factor im Durchschnitt maximal 1,5 μg Vitamin B12 resorbiert werden. Bei Patienten mit perniziöser Anämie wurden nach oralen Dosen von 100 μg Vitamin B12 und mehr Resorptionsraten von maximal 1 % gefunden.
    Das im Körper enthaltene Vitamin B12 ist in Depots gespeichert, von denen die Leber das wichtigste ist. Der durch den täglichen Bedarf verbrauchte Vitamin-B12-Anteil ist sehr gering und liegt bei etwa 1 μg, die Turnover-Rate bei 2,5 μg. Die biologische Halbwertszeit beträgt ca. 1 Jahr. Dabei werden 2,55 μg Vitamin B12 pro Tag oder 0,051 % der Gesamtbestände des Körpers umgesetzt.
    Vitamin B12 wird überwiegend über die Galle ausgeschieden und bis auf 1 μg wieder über den enterohepatischen Kreislauf rückresorbiert. Wird die Speicherkapazität des Körpers durch hochdosierte, insbesondere parenterale Gabe überschritten, so wird der nicht retinierte Anteil im Urin ausgeschieden.
    Die Blutplasma-Spiegel geben über die Höhe des Vitamin-B12-Depots im Körper Auskunft. Wird einem gesunden Organismus jegliche Vitamin-B12-Zufuhr entzogen, braucht er einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren, bis kritische Werte erreicht werden, die einen Vitaminmangelzustand anzeigen.
    50 bis 90 % einer intramuskulären oder intravenösen verabreichten Gabe von 0,1 bis 1 mg Cyanocobalamin werden innerhalb von 48 Stunden mit dem Urin ausgeschieden, wobei nach intravenöser Gabe die Elimination über den Urin sogar noch schneller verläuft. Nach Applikation von Hydroxocobalamin werden dagegen länger anhaltende Serumspiegel beobachtet, wobei innerhalb von 72 Stunden lediglich 16 bis 66 % der Dosis im Urin erscheinen, mit einem Maximum nach 24 Stunden.
    Dieser Effekt soll jedoch bei einer Langzeitbehandlung spätestens nach einem Monat verlorengehen, so dass zwischen Hydroxocobalamin und Cyanocobalamin keine wesentlichen Unterschiede im Resorptions- und Retentionsverhalten bestehen.

    5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

    Aus der vorliegenden Literatur ergeben sich keine Erkenntnisse über mutagene, kanzerogene oder reproduktionstoxische Eigenschaften von Vitamin B12.

    6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN



    6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

    Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke.

    6.2 Inkompatibilitäten

    Aufgrund der Instabilität von Vitamin B12 kann durch Zumischung anderer Arznei Stoffe ein Wirkverlust des Vitamins auftreten.

    6.3 Dauer der Haltbarkeit

    3 Jahre.
    Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.

    6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

    Nicht über 25 °C lagern!
    Die Ampullen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
    Vitamin B12-Depot-Injektopas® 1500 μg muss unmittelbar nach Öffnen der Ampulle verwendet werden. Nicht verbrauchte Reste werden vernichtet.

    6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

    Originalpackungen mit
    10 Ampullen 1 ml (N2)
    100 Ampullen 1 ml (Klinikpackung)
    Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

    6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

    Keine besonderen Anforderungen.

    7. INHABER DER ZULASSUNG

    PASCOE
    pharmazeutische Präparate GmbH
    Schiffenberger Weg 55
    D-35394 Giessen
    bzw. Großempfängerpostleitzahl
    D-35383 Giessen
    Telefon +49 (0)641/79 60-0
    Telefax +49 (0)641/79 60-1 09
    Internet: www.pascoe.de
    E-Mail: info@pascoe.de

    8. ZULASSUNGSNUMMER

    6736741.00.00

    9. DATUM DER ERTEILUNG DER VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

    24.01.2007

    10. STAND DER INFORMATION

    12/2014

    11. VERKAUFSABGRENZUNG

    Apothekenpflichtig.

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    4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
    5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
    Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

    6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
    7 Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
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