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    Dobendan Direkt zuckerfrei Flurbiprofen 8,75mg Lutschtabletten

    Abbildung ähnlich
    Dobendan Direkt zuckerfrei Flurbiprofen 8,75mg Lutschtabletten
    PZN 10326895 (24 St)




    nur 5,35 €

    [Inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten]
    Rechtlicher Hinweis:
    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

    Hersteller

    Hersteller:
    Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
    Darwinstrasse 2-4
    69115 Heidelberg

    Telefon: 0800 2255172
    Fax: 06221 9982-682

    Artikelinformationen

    Zusammensetzung

    Eine Lutschtablette enthält 8,75 mg Flurbiprofen.
    Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:
    Isomalt (E953) 2034 mg/Lutschtablette
    Maltitol-Lösung (E965) 508,5 mg/Lutschtablette
    Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Fachinformation, Abschnitt 6.1.


    Macrogol 300
    Kaliumhydroxid (E515)
    Orangen-Aroma
    Levomenthol
    Acesulfam-Kalium (E950)
    Maltitol-Lösung (E965)
    Isomalt (E953)

    Anwendung

    Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen ist indiziert zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren.

    Gegenanzeigen

    • Überempfindlichkeit gegen Flurbiprofen, Levomenthol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
    • Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR schon einmal bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gezeigt haben (z. B. Asthma, Bronchospasmen, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria).
    • Bestehende oder in der Vergangenheit aufgetretene rezidivierende, peptische Magengeschwüre/-blutungen (zwei oder mehr separate Episoden mit nachgewiesener Ulzeration) und Darmgeschwüre.
    • Vorgeschichte mit Magen-Darm-Blutungen oder -Perforation, schwerer Kolitis, Blutungs- oder Blutbildungsstörungen, die mit einer früheren Therapie mit NSAR zusammenhängen.
    • Letztes Trimester der Schwangerschaft (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.6).
    • Schwere Herz-, Nieren- oder Leberinsuffizienz (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).

    Schwangerschaft

    Schwangerschaft
    Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen.
    Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko kardiovaskulärer Missbildungen erhöhte sich von weniger als 1% bis auf etwa 1,5%. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt.
    Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust und zu embryofetaler Letalität führt. Ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten. Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters sollte Flurbiprofen nur gegeben werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Falls Flurbiprofen von einer Frau angewendet wird, die versucht schwanger zu werden, oder wenn Flurbiprofen während des ersten und zweiten Trimesters der Schwangerschaft angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Dauer der Anwendung so kurz wie möglich gehalten werden.
    Während des dritten Schwangerschaftstrimesters können alle Prostaglandinsynthesehemmer den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
    • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie);
    • Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann; die Mutter und das Kind, am Ende der Schwangerschaft, folgenden Risiken aussetzen:
    • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann;
    • Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges.
    Daher ist Flurbiprofen während des dritten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert.
    Stillzeit
    In begrenzt vorliegenden Studien erschien Flurbiprofen in sehr geringer Konzentration in der Muttermilch und es ist unwahrscheinlich, dass beim gestillten Säugling unerwünschte Wirkungen ausgelöst werden. Dennoch wird, aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von NSAR auf gestillte Säuglinge, die Anwendung von Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen bei Stillenden nicht empfohlen.
    Fertilität
    Es gibt einige Hinweise, dass Arzneimittel, welche die Cyclooxygenase/ Prostaglandin-Synthese hemmen, durch eine Auswirkung auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität verursachen können. Dieser Effekt ist nach Beendigung der Behandlung reversibel.

    Nebenwirkungen

    Überempfindlichkeitsreaktionen auf NSAR wurden berichtet, die Folgendes umfassen können:
    (a) Nicht-spezifische allergische Reaktionen und Anaphylaxie.
    (b) Atemwegsreaktionen wie Asthma, Verschlimmerung eines bestehenden Asthmas, Bronchospasmen, Dyspnoe.
    (c) Verschiedene Hautreaktionen wie Pruritus, Urtikaria, Angioödem und in selteneren Fällen exfoliative und bullöse Dermatosen (einschließlich epidermaler Nekrolyse und Erythema multiforme).
    Ödeme, Hypertonie und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.
    Klinische Studien und epidemiologische Daten deuten daraufhin dass die Anwendung von NSAR (insbesonders in hohen Dosen und über einen langen Zeitraum) mit einem etwas erhöhten Risiko von arterieller thrombotischer Ereignisse steht (wie z.B. Myokardinfarkt oder Hirninfarkt) (siehe Anschnitt 4.4.). Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um ein solches Risiko für Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen auszuschließen.
    Die folgende Liste von Nebenwirkungen bezieht sich auf Wirkungen, die bei kurzzeitiger Anwendung von Flurbiprofen in den für apothekenpflichtige Arzneimittel empfohlenen Dosen aufgetreten sind.
    Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1.000, <1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000), sehr selten ( <1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
    Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
    Nicht bekannt: Anämie, Thrombozytopenie
    Erkrankungen des Immunsystems:
    Selten: anaphylaktische Reaktionen
    Psychiatrische Erkrankungen:
    Gelegentlich: Insomnia
    Herzerkrankungen:
    Nicht bekannt: Ödeme, Hypertonie, Herzinsuffizienz
    Erkrankungen des Nervensystems:
    Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesie
    Gelegentlich: Somnolenz
    Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
    Häufig: Rachenreizung
    Gelegentlich: Verschlimmerung von Asthma und Bronchospasmen, Dyspnoe, Pfeifatmung, oropharyngeale Blasenbildung, pharyngeale Hypoästhesie
    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
    Häufig: Durchfall, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Übelkeit, Schmerzen im Mund, orale Parästhesie, oropharyngeale Schmerzen, Unangenehmes Gefühl im Mund (warmes oder brennendes Gefühl oder Kribbeln)
    Gelegentlich: abdominale Distension, Abdominalschmerzen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Glossodynie, Dysgeusie, orale Dysästhesie, Erbrechen
    Leber- und Gallenerkrankungen:
    Nicht bekannt: Hepatitis
    Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
    Gelegentlich: diverse Hautausschläge, Pruritus
    Nicht bekannt: schwere Hautreaktionen wie bullöse Reaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse
    Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
    Gelegentlich: Fieber, Schmerzen
    Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

    Wechselwirkungen

    

    Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
    Andere NSARs einschließlich selektive Cyclooxygenase-2 Inhibitoren:Die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehr NSAR ist zu vermeiden, weil dies mit einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen einhergehen kann (vor allem gastrointestinale Ereignisse wie z.B. Geschwüre und Blutungen), (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).
    Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert):Sofern der Arzt nicht die Anwendung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (maximal 75 mg täglich) verordnet hat, da dies das Risiko für unerwünschte Wirkungen erhöhen kann (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).
    Bei der gleichzeitigen Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Medikamenten ist Vorsicht geboten:
    Antikoagulanzien:NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien, wie z.B. Warfarin, verstärken (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).
    Thrombozytenaggregationshemmer:Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Ulzeration oder Blutung (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).
    Antihypertensiva (Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten) :NSAR können die Wirkung von Diuretika abschwächen. Andere Antihypertensiva können das Risiko einer durch Cyclooxigenase-Hemmung hervorgerufenen Nephrotoxizität insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion erhöhen (die Patienten sollten ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.).


    Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
    Alkohol:Kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
    Herzglykoside :NSAR können eine Herzinsuffizienz verschlimmern, die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) verringern und die Plasmaglykosidspiegel erhöhen. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
    Ciclosporin:Erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität.
    Corticosteroide:Können das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere im Magen-Darm-Trakt (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.3).
    Lithium:Kann die Serumlithiumspiegel erhöhen. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
    Methotrexat:Die Anwendung von NSAR 24 Stunden vor oder nach der Verabreichung von Methotrexat kann dessen Konzentration und dadurch seine toxische Wirkung erhöhen.
    Mifepriston:Nach der Anwendung von Mifepriston sollten für 8-12 Tage keine NSAR angewendet werden, da NSAR die Wirkung von Mifepriston herabsetzen können.
    Orale Antidiabetika:Es wurde von Veränderungen des Blutzuckerspiegels berichtet (häufigere Kontrolle wird empfohlen).
    Phenytoin:Erhöhte Phenytoinserumspiegel sind möglich. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung.
    Kaliumsparende Diuretika:Eine gleichzeitige Anwendung kann zu Hyperkaliämie führen.
    Probenezid /Sulfinpyrazon :Arzneimittel, die Probenezid oder Sulfinpyrazon enthalten, können die Ausscheidung von Flurbiprofen verzögern.
    Chinolonantibiotika:Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen deuten darauf hin, dass NSAR das Risiko für Krampfanfälle in Zusammenhang mit Chinolonantibiotika erhöhen können. Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, können daher ein erhöhtes Krampfanfallrisiko aufweisen.
    Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI):Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Ulzerationen oder -Blutungen (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).
    Tacrolimus:Möglicherweise erhöhtes Risiko einer Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Anwendung von NSAR mit Tacrolimus.
    Zidovudin:Erhöhtes Risiko für Hämatotoxizität bei der Anwendung von NSAR im Zusammenhang mit Zidovudin.
    Bis jetzt haben klinische Studien keine Interaktionen zwischen Flurbiprofen und Tolbutamid oder Antacida gezeigt

    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

    Das Auftreten unerwünschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.
    Ältere Patienten:
    Bei älteren Personen ist mit einem häufigeren Auftreten von Nebenwirkungen auf NSAR zu rechnen, insbesondere Magen-Darm-Blutung und -Perforation, die tödlich verlaufen können.
    Atemwege:
    Ein Bronchospasmus kann bei Patienten ausgelöst werden, die an Bronchialasthma oder einer Allergie leiden oder litten. Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
    Andere NSAR:
    Die Einnahme von Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen zusammen mit NSAR, einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, sollte vermieden werden (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.5).
    Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenosen:
    Patienten mit systemischen Lupus erythematodes und Mischkollagenosen können ein erhöhtes Risiko für aseptische Meningitis haben (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.8); allerdings ist dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen nachgewiesen.
    Schädigung des kardiovaskulären Systems, der Nieren und der Leber:
    In Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR wurde über das Auftreten von nephrotoxischen Ereignissen in verschiedenen Formen, einschließlich interstitieller Nephritis, nephrotisches Syndrom und Niereninsuffizienz berichtet. Die Anwendung eines NSAR kann zu einer dosisabhängigen Verringerung in der Prostaglandinbildung und zu plötzlicher Niereninsuffizienz führen. Es besteht ein erhöhtes Risiko bei Patienten mit beeinträchtigter Nieren-, Herz- und Leberfunktion, bei jenen Patienten, die Diuretika anwenden und bei älteren Patienten. Die Nierenfunktion sollte bei diesen Patienten überwacht werden (siehe auch Fachinformation, Abschnitt 4.3); allerdings ist dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen nachgewiesen.
    Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Effekte:
    Klinische Studien und epidemiologische Daten legen nahe, dass die Anwendung von manchen NSAR (insbesondere in hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung) möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen (zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist.
    Es stehen nicht genügend Daten zur Verfügung, um für Flurbiprofen in einer Tagesdosis von bis zu 5 Lutschtabletten dieses Risiko ausschließen zu können.
    Leber:
    Leicht bis mäßigen Leberfunktionsstörungen (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.3 und 4.8).
    Wirkungen auf das Nervensystem
    Analgetika-induzierte Kopfschmerzen - Im Fall von längerer Analgetika-Einnahme oder Einnahme außerhalb der Empfehlungen kann es zu Kopfschmerzen kommen, die nicht mit erhöhten Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    Magen-Darm-Trakt:
    NSAR sollten bei Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich diese Erkrankungen verschlechtern können (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.8). Magen-Darm-Blutungen, Ulzeration oder Perforation, die möglicherweise tödlich verlaufen können, wurden bei allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet, mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder schwere Magen-Darm-Ereignisse in der Vorgeschichte.
    Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzeration oder Perforation ist höher mit steigenden NSAR-Dosen, bei Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Perforation (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.3), sowie bei älteren Patienten); allerdings ist dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen nachgewiesen.
    Patienten mit gastrointestinalen Nebenwirkungen in der Vorgeschichte, insbesondere ältere Patienten, sollten vor allem zu Beginn der Behandlung alle ungewöhnlichen abdominellen Symptome (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) melden.
    Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko von Ulzeration oder Blutungen erhöhen könnten, z. B. orale Corticosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.5).
    Treten bei Patienten bei der Behandlung mit Flurbiprofen Magen-Darm-Blutungen oder Ulzeration auf, ist die Behandlung abzusetzen.
    Haut:
    Im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR wurde in sehr seltenen Fällen von schweren Hautreaktionen, einige mit tödlichem Verlauf, einschließlich Dermatitis exfoliativa, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse berichtet (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.8). Bei ersten Anzeichen eines Hautausschlags, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen von Überempfindlichkeit sollte Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen abgesetzt werden.
    Infektionen:
    Da in Einzelfallen eine Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung systemischer NSAR beschrieben wurde, sollte der Patient unverzüglich den Arzt aufsuchen, wenn während der Anwendung von Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen Anzeichen einer Infektion auftreten oder sich verschlimmern. Es ist zu prüfen, ob die Einleitung einer antiinfektiösen/antibiotischen Therapie angezeigt ist.
    Zuckerunverträglichkeit:
    Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten Dobendan Direkt Zuckerfrei
    Flurbiprofen nicht einnehmen.
    Weitere Warnungen:
    1 Lutschtablette enthält 2,0 g Isomalt und 0,5 g Maltitol-Lösung, entsprechend ca. 0,21 BE. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Der Kalorienwert beträgt 2,3 kcal/g Isomaltitol oder Maltitol-Lösung. Isomaltitol oder Maltitol-Lösung können nach mehreren Dosen pro Tag eine leicht abführende Wirkung haben.
    Verschlechtern sich die Symptome oder treten neue Symptome auf, sollte das Behandlungsschema überprüft werden.
    Die Behandlung sollte beendet werden, wenn es zu Reizungen der Mundschleimhaut kommt.

    

    Dosierung

    Dosierung
    Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:
    Bei Bedarf alle 3-6 Stunden eine Lutschtablette langsam lutschen/im Mund zergehen lassen. Die maximale Tagesdosis beträgt 5 Lutschtabletten.
    Es wird empfohlen, das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage lang anzuwenden.
    Kinder:
    Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.
    Ältere Patienten:
    Für ältere Patienten kann keine allgemeine Dosierungsempfehlung gegeben werden, da die aktuelle klinische Erfahrung für diese Patientengruppe begrenzt ist. Für ältere Personen besteht ein erhöhtes Risiko schwerwiegender Folgen von Nebenwirkungen.
    Eingeschränkte Leberfunktion:
    Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung nötig. Bei Patienten mit starker Leberinsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.3).
    Eingeschränkte Nierenfunktion :
    Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung nötig.
    Bei Patienten mit starker Niereninsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.3).
    Art der Anwendung
    Nur zur kurzzeitigen Anwendung in Mund- und Rachenraum.
    Um lokale Irritationen der Mundschleimhaut zu vermeiden, sollte Dobendan Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen, wie alle Lutschtabletten, während des Auflösens im Mund bewegt werden.
    Die niedrigste wirksame Dosis sollte über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, angewendet werden (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.4).

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    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    2 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.
    3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
    4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
    5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
    Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

    6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
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